- Ortsverband Berlin -
 

 08.09.2016 - Unser Regionalleiter (Region 3) Jörg Göpel wird in Hannover verabschiedet



Großer "Zapfenstreich" für unseren 

(Regionalleiter) Oberstleutnant Jörg Göpel 

in Hannover

„Auf den scheidenden Chef ein dreifach kräftiges ... HORRIDO !  

„II. Inspektion hört ein letztes Mal auf mein Kommando – II. Inspektion stillgestanden – zur Meldung an den Lehrgruppenkommandeur:

Die Augen links – Herr Oberstleutnant, ich melde Ihnen die Inspektion zur Übergabe.“ 

Diese denkwürdige Meldung erhielt Oberstleutnant Sdrojek, Kommandeur der Lehrgruppe A der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr, am 8. September 2016 in der Emmich-Cambrai-Kaserne, der Alma Mater der Feldjägertruppe in Hannover. Es galt, Oberstleutnant Göpel als Inspektionschef zu verabschieden und die Inspektion, zuständig für die gesamte militärfachliche Laufbahnausbildung der Feldwebel des Feldjägerwesens Bundeswehr sowie für die allgemein militärische Laufbahnausbildung der Spitzensportler der Bundeswehr, in neue Hände zu übergeben.

Auf den eigens für diese Übergabe aufgebauten Tribünen hatten sich die geladenen Gäste versammelt, wobei „Rang und Namen“ der Feldjägertruppe und der Schule vertreten waren. Bei strahlendem Sonnenschein marschierte dann die inzwischen über 200 Soldaten starke II. Inspektion auf und verabschiedete ihren Chef. Oberstleutnant Sdrojek würdigte die Leistungen Oberstleutnant Göpels für die Schule und die Kameradschaft der Feldjäger als „maßgeblich“. In seinen 2558 Tagen als Inspektionschef wurden durch Oberstleutnant Göpel und sein Team knapp 150 Lehrgänge aus sieben unterschiedlichen Bereichen mit insgesamt fast 2200 Lehrgangsteilnehmern stets sachgerecht ausgebildet, also ein Großteil der derzeit aktiven Feldjägerfeldwebel. Einen Meilenstein stellte in den vergangenen Jahren zweifelsfrei der Umzug der Inspektion von Sonthofen nach Hannover dar, wobei mit der „Sonthofer Hütte“, die dem „alten“ Chef stets am Herzen lag, durchaus auch ein Stück der alten Heimat seinen Weg in die neue Kaserne gefunden hat. Zudem war die Umstrukturierung der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr mit der Übernahme der gesamten Feldwebelausbildung wie auch der Ausbildung der angehenden Feldwebel des Spitzensportes der Bundeswehr zur II. Inspektion ein gehöriges Pfund. Im weiteren Verlauf konnte dann auch „der Neue“, Oberstleutnant Schaefer, vorgestellt werden, der idealtypischer Weise aufgrund seiner bisherigen Tätigkeit im KdoFJgBw „nur“ innerhalb des Standorts seinen Dienstposten wechselte.

Mit seinen Vorverwendungen als Kompaniechef und S3-Stabsoffizier sowie seiner umfangreichen Erfahrung aus mehreren Auslandseinsätzen bringt er für seine neuen Aufgaben das erforderliche Rüstzeug mit.

Bei dem anschließenden „kleinen Empfang“ an der Sonthofer Hütte nahm der alte Chef dann die Gelegenheit wahr, noch einige Auszeichnungen und Verabschiedungen seines bisherigen Stammpersonals durchzuführen.


Die Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr bedankt sich bei Oberstleutnant Göpel für seine für die Feldjägertruppe geleisteten Dienste und wünscht ihm alles Gute an seiner neuen Wirkungsstätte, dem Einsatzführungskommando der Bundeswehr.

Zugleich heißt sie den „neuen Chef“ willkommen und wünscht ihm viel Soldatenglück und Erfolg in seinem neuen Aufgabenbereich.

“Fortitudo altissima omnium virtutum est“

Text: Philipp Spannagel, Major, SFJg/StDstBw, Bilder: Kai-Axel Döpke, SFJg/StDstBw